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Tipp der Woche: Gleichgewicht

Tipp der Woche: Gleichgewicht

„Mein Auto fährt auch ohne es aufzutanken“ – so ein Statement würde bestenfalls eine hochgezogene Augenbraue Ihrer Umgebung ernten und Sie auf jeden Fall als Spinner outen. Aber die Aussage: „Ich kann Tag und Nacht arbeiten ohne zu regenerieren“, halten eine ganze Reihe von Menschen für wesentlich wahrscheinlicher, obwohl diese den Naturgesetzen genauso widerspricht wie das erste Statement. Das vegetative Steuerungssystem in unserem Organismus beinhaltet die beiden Funktionen „Aktivität“ (Sympathikus) und Regeneration (Parasympathikus) und nur der Einsatz von beiden Funktionen sichert eine gute Lebensqualität.

Falls diese Tatsache, dass Auftanken für den Organismus so wichtig ist wie Aktivität, eines Tages gedankliches Allgemeingut wäre, könnte man Energie-Tankstellen einrichten und jeder würde sich ohne zu murren, dorthin begeben und die organische „Batterie“ wieder aufladen. Bis dahin gibt es immerhin schon eine immer größer werdende Anzahl von Menschen, die die Naturgesetze anerkennen und Regenerationszeiten in den Alltag einbauen. Langsame Bewegung ist seit urdenklichen Zeiten eine perfekte ‚Tankstelle‘ für effizientes Regenerieren, denn slow motion‘ aktiviert den Teil des vegetativen Nervensystems, der für die Regeneration zuständig ist und damit Ihre Batterie immer wieder auftankt. 

Langsame Bewegung ist also eine gute Möglichkeit, Ihren Energiehaushalt ausgeglichen zu halten. Ein kurzer ‚Boxenstopp‘ im Alltag mit moving oder anderen Regenerationstechniken, die Sie im Feel-Good-Tipp der Woche kennenlernen werden, halten Ihre Batterie gefüllt und es besteht nicht die Gefahr, dass Sie diese bis zur Reserve ausleeren.

Praxistipp SLOW-MOTION: Führen Sie eine beliebige Tätigkeit etwas langsamer aus als Sie dies normalerweise tun. Sie nehmen einen Kugelschreiber um etwas zu schreiben / Sie gehen zum Drucker um den gedruckten Brief zu holen / Sie öffnen das Fenster etc. etc. –

Praxistipp SLOW-WALKING: Gehen Sie so langsam wie möglich und spüren Sie dabei bewusst, wie Ihr Fuß, beginnend mit der Ferse, den Boden berührt, und langsam abrollt bis die gesamte Fußsohle Kontakt zum Boden hat. Dann verlagern Sie langsam Ihr gesamtes Gewicht auf diesen Fuß – usw.

Jede Sekunde einer bewussten langsamen Bewegung füllt den Energiehaushalt auf extrem effiziente Weise

Übrigens – jede lockere und langsame moving-Bewegung ist ein effizienter ‚Boxenstopp‘ im Alltag

Viel Erfolg!

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Tipp der Woche: Morgenrituale

Tipp der Woche: Morgenrituale

Die Art, wie man die erste Zeit nach dem Aufstehen verbringt, prägt uns entscheidend für den Tag – unsere Laune und den Stresslevel genauso wie unsere Produktivität. Man kann also zu diesem Zeitpunkt höchst effizient einen Feel-Good-Impuls setzen, und zwar mit einem Morgenritual. Denn  Rituale sind effiziente Mechanismen, die Gefühle beeinflussen können (Studie Vohs, Wang, F Gino and Norton – Psychological Science).

Voraussetzung für die Feel-Good-Wirkung eines Rituals ist dessen bewusste Durchführung. Welcher  Inhalt des Rituals ein positives Gefühl hervorruft, ist individuell sehr verschieden. Sobald man sich aber z.B. in einem kleinen Morgenritual etwas Gutes tut und sich dabei ein positives Gefühl einstellt, hat man einen erfolgreichen Schlüssel in der Hand seine Laune bewusst zu verbessern und sich wohler zu fühlen. Es ist etwa so, als ob man einen ‚Reset-Knopf‘ betätigt und die Weichen für die aktuelle Stimmung anders stellt.   

Praktische Umsetzung: Ich muss oft sehr früh aufstehen und bin dann meistens schlecht drauf; aber dies kostet mich jede Menge Energie und ich habe keine Lust mehr, mir das Leben unnötig schwer zu machen. Deshalb suche ich nach Ideen, meinen Start in den Tag besser zu gestalten. Ich finde einen entsprechenden Blog mit der Empfehlung ein Morgenritual einzuführen, das gut tut und wenn es auch nur wenige Sekunden sind. Ich wähle Möglichkeiten aus, die mir vielversprechend erscheinen, wie z.B.

         so lange auf einer Stelle zu Laufen, bis man außer Puste ist

        bewusst eine Tasse Tee zu trinken

        nach der Lieblingsmusik tanzen

        eine Minute zur Ruhe kommen http://fuehrungskraefte-coaching.eu/one-moment-meditation-deutsch/

        sanft den Kopf massieren

        …….

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