Tipp der Woche – Mehr Wasser trinken

Tipp der Woche – Mehr Wasser trinken

Trinken Sie bei Müdigkeit gerne das beliebte Wachmacher-Getränk Kaffee? Eine echte Alternative ist dafür das Glas Wasser, denn ausreichend Wasser, also ca. 1,5 Liter pro Tag, sorgt für kontinuierliche Konzentration und bekämpft die Müdigkeit wesentlich effizienter. Und der regelmäßige Griff zur Wasserflasche stillt nicht nur den Durst, sondern kann auch helfen, Stress zu mindern.
Warum ist trinken so wichtig? Ohne Wasser kann der menschliche Organismus nicht existieren, denn er besteht aus 50 – 80 % Wasser. Außerdem liefert Wasser eine Vielzahl an Salzen und Mineralstoffen, die wichtig sind für Stoffwechselvorgänge im Körper. Steht dem Körper nicht ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung, kann auch das Gehirn nicht gut arbeiten. Kopfschmerzen und Konzentrationsschwächen können die Folge sein. Auch Muskeln, Bindegewebe und Haut brauchen ausreichend Flüssigkeit für ihre Funktion. Bereits ein Flüssigkeitsverlust von 2% kann schon Müdigkeit und Abgeschlagenheit hervorrufen, denn Flüssigkeitsmangel bedeutet organischen Stress. Kurz: Ohne Flüssigkeit geht nichts.

Wie schafft man es nun auch in hektischen Zeiten ausreichend zu trinken? Sie verbinden am besten das Angenehme mit dem Nützlichen und stellen morgens und mittags sowohl auf dem Schreibtisch als auch etwas weiter entfernt eine Tasse mit Wasser bereit. Nach jedem abgeschlossenen Arbeitsvorgang stehen Sie auf und gehen die paar Schritte zu Ihrem entfernteren Wasserglas – oder trinken wenigstens von dem Wasser auf Ihrem Schreibtisch. 2 Tassen Wasser vormittags und nachmittags – damit versorgen Sie Ihren Organismus gut mit der notwendigen Flüssigkeit – und sorgen noch dazu für mehr Bewegung am Arbeitsplatz!

Das moving-Team wünscht euch eine gute Woche.

 Anregungen – Fragen gerne an team@moving.de

Tipp der Woche – Achtsamkeit

Tipp der Woche – Achtsamkeit

Verspannungen entstehen durch eine Überlastung der Muskeln. Zu hohe Anforderungen an die Muskulatur verursacht ein Verkrampfen der Muskelfasern, diese werden dadurch nicht mehr genügend mit Sauerstoff versorgt und verhärten schließlich. Die damit verbundenen Schmerzen lösen eine Kettenreaktion aus: Weitere Muskelgruppen werden angespannt, um die schmerzhaften Muskelbereiche zu entlasten – und die Verhärtung zieht immer weitere Kreise. Stress, Hektik oder Angstreaktionen verstärken diese Prozesse in der Regel, da sie selbst zu einer Anspannung von Muskeln führen. Eine effiziente Möglichkeit, Verspannungen zu vermeiden, ist – wie im Tipp von letzter Woche erwähnt – täglich moving oder landing einzubauen und die muskuläre Anspannung durch gezielte Muskellockerung abzubauen. Aber auch eine rein mentale ‚Entlastung‘ – streaming – hilft auf Dauer Verspannungen erst gar nicht entstehen zu lassen.  Wie das funktioniert?

Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen wird durch ‚STREAMING‘, also das bewusste Richten der Aufmerksamkeit auf eine Sinneswahrnehmung (so als ob man ein Funkgerät auf einem Kanal auf´Empfang‘ schaltet) oder andere Formen von Achtsamkeit  

  • der Vagus, also der für die `Ruhepolung‘ zuständigen Teil des vegetativen Nervensystem aktiviert und dadurch u.a. die Atmung verlangsamt
  • die Aktivität der Amygdala, dem Zentrum im Gehirn, das für die Ausschüttung von Adrenalin zuständig ist,

Dadurch sinken das subjektive Gefühl der Stressbelastung und damit auch die mentale und die muskuläre Anspannung. Die genauen Zusammenhänge, wie diese größere Ruhe zustande kommt ist extrem komplex und wird laufend durch neue Forschungsergebnisse erhellt (ich werde berichten). Nachweisbar ist aber (inzwischen), dass genauso wie physische Interventionen zur Muskellockerung wie z.B. langsame Bewegung auch das gezieltes mentales Umschalten auf ‚Empfang‘ dem vegetativen Nervensystem einen klaren Impuls zur Ruhepolung vermittelt und damit eine kontinuierlich steigende Anspannung im Alltag  vermieden werden kann. Was STREAMING im Gehirn noch bewirkt – finden Sie im nächsten Tipp.

Das moving-Team wünscht euch eine gute Woche.

 Anregungen – Fragen gerne an team@moving.de

Fokus – gutes Körpergefühl

Fokus – gutes Körpergefühl

Unsere Ursprungshaltungen aus Urzeiten sind Stehen, Gehen und liegen – aber nicht sitzen! Beim Sitzen arbeitet dein Organismus nur eingeschränkt und leidet, weshalb auch dein Körpergefühl nicht besser wird, je länger du sitzt. Die Lösung ist entweder ein Steh-Arbeitsplatz oder immer wieder aufstehen! Dadurch verdoppelt sich dein Stoffwechsel und schützt dein Herz-Kreislaufsystem vor Erkrankungen, stärkt das Immunsystem stärken und vermeidet Verspannungen durch eine unnatürliche Haltung.  

Das Aufstehen ist also eine sehr effizienter move, besonders wenn du dies mit einer bewusst geraden Haltung kombinierst. Zum Überprüfen der Haltung eignet sich jeder Türstock – einfach dranstellen, Fersen etwa 5 cm von der Wand weg und den Kopf gerade halten (nicht am Türstock ablegen). Jetzt brauchst Du das Aufstehen nur noch als Gewohnheit im Alltag verankern, z.B. immer wenn das Telefon klingelt, wenn du etwas trinkst oder wenn du auf das Handy schaust (das ist besonders effizient 😊) landing und wenn du schon dabei bist, kurz hin- und hergehen – jeder Minute Stehen oder Bewegung verbessert dein Körpergefühl!

 Das moving-Team wünscht euch eine gute Woche

 Anregungen – Fragen gerne an team@moving.de

Fokus – Brain Walking

Fokus – Brain Walking

Es ist nicht auf den ersten Blick erkennbar, aber Muskeln und Gehirn stehen direkt miteinander in Verbindung. Wer seine Muskeln beansprucht, der trainiert auch seine grauen Zellen und fördert die geistige Fitness besser, als sitzend Kreuzworträtsel zu lösen. Denn durch muskuläre Bewegung werden bestimmte Botenstoffe hergestellt, die das Gehirn für seine Arbeit braucht. Wer sich also bewegt, tut mehr für seine grauen Zellen als derjenige, der sich nicht bewegt und den ganzen Tag denkt.

Halt – bevor du dich dem nächsten Thema zuwendest – jetzt kommt die gute Nachricht. Das Forscherteam von Hideaki Soya hat dankenswerterweise erforscht, wie wenig man tun muss um geistig fit zu bleiben und ihr Ergebnis ist auch für Couchpotatoes ermutigend: Es reicht schon eine kurze Sporteinheit, um den Hippocampus anzuregen und somit die Gedächtnisleistung zu erhöhen – und leichte Aktivitäten wie langsames Gehen, Yoga oder Tai-Chi (und natürlich auch moving) haben denselben Effekt. Schon 10 Minuten tägliches spazieren gehen ist ein Gewinn für die Lebensqualität – zum Glück geht dies jetzt in der aktuellen Lockerungsphase auch ohne (Plüsch)Hund 😊.

Euer moving-Team wünscht euch eine gute Woche
team@moving.de!

Fokus – Besonnenheit

Fokus – Besonnenheit

Besonnenheit ist die Fähigkeit zu einer überlegten, selbstbeherrschten Gemütslage, bei der auch in heiklen Situationen der Verstand die Oberhand behält und man dadurch vorschnelle Reaktionen oder Entscheidungen vermeidet. Bei besonnenem Handeln gibt man also dem Impuls aus grauer Vorzeit NICHT nach, den entstandenen Kampf/Flucht-Modus sofort als körperliche Reaktion umzusetzen sondern man bewältigt trotz Adrenalin die Situation durch überlegtes Handeln.

 

Aber dadurch ist die entstandene körperliche Anspannung in den meisten Fällen nicht automatisch verschwunden. Das Adrenalin als archaischer Kraft-Erzeugungsmechanismus sorgt für eine sofortige, Muskelspannung, die sich nicht einfach in Luft auflöst – auch wenn man das möchte.  Es gilt also nach besonnenem Handeln (irgendwann) für einen Ausgleich zu sorgen, mit dem man Anspannung, also die aufgestaute Energie wieder los wird – wie

  • auf der Stelle laufen, wild tanzen und singen, sich mit Bocksprüngen durch die Wohnung zu bewegen (gerade mit Kindern ein großer Spaß!), mit Klimmzügen, Liegestützen oder einer Runde Joggen seine Fitness verbessern oder
  • sich ganze bewusst entspannen durch tiefe, langsame Atmung, moving oder jede andere Entspannungstechnik, die dir liegt.

Teste, was für dich am besten funktioniert – Ausgleichsstrategien sind lebenslang wichtig um im Gleichgewicht zu bleiben! 

 

Das moving-Team wünscht dir eine gute Woche und – wir freuen uns über Mails unter team@moving.de!