„Pause? machst Du Witze? bei meinem Arbeitspensum!“ Auf den ersten Blick klingt diese Aussage nach vorbildlichem Arbeitseinsatz und Leistungswillen – kann aber auch ein Zeichen von Unkenntnis sein. Denn Experten raten eindringlich, mehrmals am Tag Minipausen von 1 – 5 Minuten zu machen, diese Zeit wird locker wieder wettgemacht.  Studien belegen, dass durch Mini-Pausen  die Arbeit aufgrund geringerer Ermüdung in schnellerem Tempo erfolgt. Durch regelmäßige Erholungsphasen sinkt der Stresspegel und die Mitarbeiter sind leistungsfähiger. Der Erholungseffekt einer Pause kommt also nicht nur dem Mitarbeiter, sondern auch dem Unternehmen zugute.

Wie erholsam eine Pause ist, hängt dabei von der Dauer ab. Überraschung: Der Erholungseffekt einer Pause ist in den ersten Minuten am größten! Am Erholsamsten ist also nicht die lange Mittagspause ( die gehört natürlich auch dazu), sondern  die kurze Minipause von 2 – 5 Minuten. Mehrere kurze Pausen sind effektiver als wenige längere Pausen. Nur wenn Sie schon erschöpft, müde, unkonzentriert, lustlos oder reizbar sind, also seit langem keine Pause gemacht haben, reichen in der Regel wenige Minuten nicht mehr aus, um Körper und Geist wieder in Schwung zu bringen.  

Wichtig ist auch die zeitlichen Verteilung der Pausen. Effizient platziert man die kleinen Auszeiten am Ende eines Arbeitsblocks. Untersuchungen belegen, dass wir dann besonders produktiv sind, wenn wir nach einzelnen konzentrierten Einheiten von etwa 60 – 90 Minuten eine kurze Pause zum Erholen einlegen und erst danach eine weitere Einheit starten.

  Das moving-Team wünscht euch eine gute Woche.

 Anregungen – Fragen gerne an team@moving.de