Minipause für Selbsttest

Minipause für Selbsttest

 „Pause? machst Du Witze? bei meinem Arbeitspensum!“ Auf den ersten Blick klingt diese Aussage nach vorbildlichem Arbeitseinsatz und Leistungswillen – kann aber auch ein Zeichen von Unkenntnis sein. Denn Experten raten eindringlich, mehrmals am Tag Minipausen von 1 – 5 Minuten zu machen, diese Zeit wird locker wieder wettgemacht.  Studien belegen, dass durch Mini-Pausen  die Arbeit aufgrund geringerer Ermüdung in schnellerem Tempo erfolgt. Durch regelmäßige Erholungsphasen sinkt der Stresspegel und die Mitarbeiter sind leistungsfähiger. Der Erholungseffekt einer Pause kommt also nicht nur dem Mitarbeiter, sondern auch dem Unternehmen zugute.

Wie erholsam eine Pause ist, hängt dabei von der Dauer ab. Überraschung: Der Erholungseffekt einer Pause ist in den ersten Minuten am größten! Am Erholsamsten ist also nicht die lange Mittagspause ( die gehört natürlich auch dazu), sondern  die kurze Minipause von 2 – 5 Minuten. Mehrere kurze Pausen sind effektiver als wenige längere Pausen. Nur wenn Sie schon erschöpft, müde, unkonzentriert, lustlos oder reizbar sind, also seit langem keine Pause gemacht haben, reichen in der Regel wenige Minuten nicht mehr aus, um Körper und Geist wieder in Schwung zu bringen.  

Wichtig ist auch die zeitlichen Verteilung der Pausen. Effizient platziert man die kleinen Auszeiten am Ende eines Arbeitsblocks. Untersuchungen belegen, dass wir dann besonders produktiv sind, wenn wir nach einzelnen konzentrierten Einheiten von etwa 60 – 90 Minuten eine kurze Pause zum Erholen einlegen und erst danach eine weitere Einheit starten.

  Das moving-Team wünscht euch eine gute Woche.

 Anregungen – Fragen gerne an team@moving.de

moving als Gewohnheit

moving als Gewohnheit

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und das aus gutem Grund. Das Gehirn verbraucht 20 % unserer Gesamt-Energie. In den Urzeiten, in denen es keinen Bäcker nebenan gab, musste unser Organismus mit den vorhandenen Energien penibel haushalten und auch unser Gehirn musste Strategien entwickelt um weniger Energie zu verbrauchen – die Gewohnheiten:  Wenn der immer gleiche Auslöser die immer gleiche Reaktion hervorruft, werden die entsprechenden neuronalen Muster immer breiter verankert und der Prozess läuft dann praktisch von selbst ab. Ist der Effekt des Prozesses angenehm, belohnt dich Dein Gehirn durch einen Wohlfühlbotenstoff, unabhängig von der ‚vernünftigen‘ Einschätzung des Verhaltens.  Eine Gewohnheit ist also ein 3-teiliger Prozess: Auslöser – Routine – Belohnung.

Wie du dieses wissen nutzen kannst, um moving zu Gewohnheit zu machen?  Ziemlich einfach – du putzt jeden Morgen die Zähne. Nimm dies als Auslöser und verknüpfe das mit der Aufforderung: nZähneputzen und moving gehören zusammen.  Als Unterstützung kannst du einen Kugelschreiber neben die Zahnbürste stecken- das erinnert dich dann noch visuell an die zu entwickelnde Gewohnheit.

Übrigens – im Durchschnitt benötigt man 66 Tage, bis eine neue Handlung zur Gewohnheit wird! 

 

 Das moving-Team wünscht euch eine gute Woche

 Anregungen – Fragen gerne an team@moving.de